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19.
Jahrhundert
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1801
(9.2.)
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Frieden
von Lunéville: Die linksrheinischen Gebiete werden der frz. Republik
angegliedert.
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1802
(8.4.)
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Die "Organischen Artikel" regeln das Verhältnis von Kirche und Staat. Es
müssen ref. und luth. Konsistorialkirchen mit jeweils 6000 Gemeindegliedern
gebildet werden. Sie werden von Lokalkonsistorien geleitet (ein Pfarrer
und sechs bis zwölf Notablen). Fünf Konsistorialkirchen bilden
eine Synode.
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1803
(25.2.)
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Reichsdeputationshauptschluß:
Neben den Reichsbistümern, Reichsabteien (Essen, Werden) und Reichsstädten
werden auch drei Kurfürstentümer säkularisiert bzw. mediatisiert:
Kurköln, Kurtrier und die Kurpfalz.
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1803
(5.3.)
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Napoleon
dekretiert die Einführung des "Civilgesetzbuches" in den linksrheinischen
Gebieten. Im Großherzogtum Berg gilt es ab 1.1.1810.
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1805
(31.8.)
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"Décret
impérial relatif aux traitements" Napoleons, jedem Pfarrer ein Mindestgehalt
von 500, bei über 3000 Gemeindegliedern 1000 und den "Pasteurs présidens
des églises consistoriales" 1500 Franken als Staatsgehalt zu zahlen.
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1805
(16.12)
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Im
Vertrag von Schönbrunn (bei Wien) tritt Preußen den rechtsrheinischen
Teil von Kleve, der Bayer Maximilian Josef das Hz. Berg an Frankreich ab.
Düsseldorf wird Hauptstadt des Großherzogtums Berg.
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1806
(16./17.3.)
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Gründung
des Rheinbundes
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1806
(15.3./12.7.)
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Joachim
Murat, Schwager Napoleons, wird Großherzog von Berg.
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1811
(17.12.)
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Gründung
der Landesuniversität Düsseldorf, die Herborner Hohe Schule (gegr.
1584) verliert dadurch an Bedeutung.
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1814
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Gründung
der Wuppertaler Traktatgesellschaft
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1814
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Die
linksrheinischen Departements werden infolge der Befreiungskriege nach dem
Willen der Verbündeten in zwei Generalgouvernements eingeteilt: Niederrhein
und Mittelrhein. Im rechtsrheinischen Generalgouvernement Berg wird für
beide Bekenntnisse ein Oberkonsistorium in Düsseldorf eingerichtet,
bestehend aus zwei geistlichen und zwei weltlichen Räten. Die bisherigen
Klassen und Synoden werden aufgehoben, die Gemeinden in vier Inspektionen
(ref.: Düsseldorf, Elberfeld, Lennep und Mülheim, luth.: Düsseldorf,
Elberfeld, Mülheim und Gummersbach) eingeteilt.
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1814
(13.7.)
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Gründung
der Bergischen Bibelgesellschaft
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1815
(5.4.)
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Friedrich
Wilhelm III. nimmt die rheinischen Gebiete für Preußen in Besitz
("Besitzergreifungspatente").
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1815
(31.5.)
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In
einem Tauschvertrag tritt Preußen die nassauisch-dillenburgischen
Gebiete an Nassau ab und erhält im Gegenzug Gebiete um Neuwied, Altenkirchen,
Wetzlar (Kreisgemeinden Braunfels und Wetzlar).
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1816
(22.4.)
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Für
die Provinz Großherzogtum Niederrhein wird in Koblenz, für die
Provinz Jülich-Kleve-Berg in Köln ein Konsistorium errichtet.
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1817
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Aufhebung
der Universität in Duisburg
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1817
(27.9.)
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Kabinettsorder
Friedrich Wilhelms III. zur Einführung der Union, bis 1850 weitgehend
durchgeführt.
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1818
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Ernst
Moritz Arndt wird Professor in Bonn.
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1818
(10.-13.11.)
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Erste
Provinzialsynode Jülich-Kleve-Berg in Duisburg, Präses: Wilhelm
Johann Gottfried Roß.
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1819
(20.4.)
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Erste
Provinzialsynode des Großherzogtums Niederrhein
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1822
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Einführung
der überarbeiteten Agende
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1822
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Vereinigung
der beiden Provinzen zur Rheinprovinz. Koblenz wird Sitz des Oberpräsidenten.
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1826
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Theodor
Fliedner gründet die Rheinisch-Westfälische Gefängnisgesellschaft
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1826
(16.2.)
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Die
beiden Konsistorien in Köln und Koblenz werden vereinigt; Sitz: Koblenz.
Es besteht aus dem Oberpräsidenten der Rheinprovinz, aus drei Räten
und dem Justitiar.
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1828
(7.2.)
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Durch
Kabinettsorder wird das Amt des Generalsuperintendenten geschaffen. Dienstanweisungen
werden am 14.5.1829 und 31.5.1836 erlassen.
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1828
(23.9.)
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Gründung
der Rheinischen Missionsgesellschaft
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1830
(4.4. u. 30.4.)
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Erneuter
Unionserlaß Friedrich Wilhelms III. anläßlich der 300-Jahr-Feier
der Augsburger Konfession. Die Bezeichnungen "reformiert" und "lutherisch"
sollen gegen "evangelisch" ausgetauscht werden.
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1832
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Gründung
des Gustav-Adolf-Vereins
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1834
(15.8.)
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Mit
dem Kauf des Fürstentums Lichtenberg kommt der Kkr. St. Wendel zur
Rheinprovinz
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1834
(19.4.)
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König
Friedrich Wilhelm III. von Preußen bestätigt die "Agende mit
besonderen Bestimmungen und Zusätzen für die Provinz Westfalen
und die Rheinprovinz"
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1835
(5.3.)
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Durch
königliche Verordnung wird die "Kirchenordnung für Westfalen und
die Rheinprovinz" eingeführt.
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1835
(19.-29.8.)
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Erste
rheinische Provinzialsynode
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1836
(13.10.)
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Theodor
Fliedner eröffnet die Diakonissenanstalt zu Kaiserswerth. Sie wird
am 10.11.1848 durch die Regierung genehmigt.
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1836
(7.2.)
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Ernennung
von Wilhelm Johann Gottfried Roß zum Generalsuperintendenten für
die Provinzen Rheinland und Westfalen.
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1837
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Emil
W. Krummacher u.a. gründen die Evangelische Gesellschaft für die
protestantischen Deutschen in Amerika ("Langenberger Verein").
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1837/1838
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Kölner
Streit um die Mischehen
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1842
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Der
Ev. Verein der Gustav-Adolph-Stiftung wird 1842 in Leipzig gegründet.
Seit 1843 gibt es im Rheinland Zweigvereine (später 31 Zweigvereine).
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1842
(1.12.)
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Gründung
des "Westdeutschen Vereins für Israel" in Köln
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1844
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Theodor
Fliedner weiht die Diakonenanstalt Duisburg ("Rheinisch-Westfälische
Pastoralgehilfen-Anstalt Duisburg") ein.
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1845
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Franz
Friedrich Graeber gründet die Rheinisch-Westfälische Pastoralhilfsgesellschaft
in Barmen.
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1845
(27.6.)
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Friedrich
Wilhelm IV. hebt die kirchlichen Befugnisse der Regierungen auf und überträgt
sie auf das Konsistorium.
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1846
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Der
ev. Buchdrucker Johann Kehr (†1867) gründet das Stift St. Martin in
Koblenz zunächst für verwahrloste Kinder, dann ev. Krankenhaus.
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1848/1849
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Ausbruch
der Pariser Revolution (24.2.); Unruhen im Rheinland: 2. und 3. März:
Köln, Aachen, Trier, Elberfeld, Düsseldorf; November-Unruhen,
Maiaufstand in Elberfeld
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1848
(21.-23.9.)
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Erster
Kirchentag in Wittenberg
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1848
(8.10.)
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Der
Ronsdorfer Pfarrer Gerhard Dürselen gründet den "Westdeutschen
Jungmännerbund".
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1849
(Juni)
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Moritz
August von Bethmann-Hollweg, Isaak August Dorner und Wilhelm Krafft gründen
in Bonn den "Provinzial-Ausschuß für Innere Mission".
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1849
(10.9.)
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Ludwig
Diestel gründet in Bonn den studentischen "Evangelisch-Theologischen
Verein"
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1850
(31.1.)
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Preußische
Verfassung (zwei Kammern, Dreiklassenwahlrecht)
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1850
(12.3.)
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König
Friedrich Wilhelm IV. vereinigt die beiden Hohenzollernschen Fürstentümer
Hechingen und Sigmaringen mit Preußen. Sie werden bis zum 31.3.1950
von der rheinischen Kirchenprovinz verwaltet.
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1850
(29.6.)
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Kabinettsorder
Friedrich Wilhelms IV. zur Errichtung des Ev. Oberkirchenrats (EOK) in Berlin.
Ab 28.11.1876 gibt der EOK das "Kirchliche Gesetz- und Verordnungs-Blatt" (KGBl.) heraus.
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1851
(22.9.)
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Gegen
die Gefahren seitens der Kath. Kirche gründet der Elberfelder Pfarrer
Immanuel Friedrich Emil Sander den "Protestantischen Verein".
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1851
(30.9.)
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Einweihung
des von Pfarrer Julius Reuss gegründeten Rettungshauses für gefährdete
Kinder "Auf'm Schmiedel" bei Simmern.
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1853
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Der
Trierer Bischof Arnoldi verschärft die Mischehenfrage, indem er Dispense
zur Genehmigung von Mischehen nicht mehr erteilt.
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1853
(13.6.)
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Revidierte
Kirchenordnung
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1854
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Gründung
des Theologischen Stifts der Bonner Fakultät
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1854
(Mai)
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In
Bonn wird die erste "Herberge zur Heimat" eröffnet.
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1854
(1.-3.10.)
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Regulative
zur Vereinheitlichung des Volksschulwesens
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1855
(25.11.)
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Zusatz
zur revidierten Kirchenordnung von 1853: Feststellung des Bekenntnisses
und der Union
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1856ff
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"Ev.
Gemeindeblatt aus und für Rheinland und Westfalen"
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1857
(3.7.)
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Der
Altenberger Dom wird simultan (Kabinettsordre vom 15.9.1856).
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1859
(10.-28.9.)
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Die
10. Provinzialsynode verabschiedet den "Unionskatechismus".
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1860
(1.7.)
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Das
Konsistorium der Ev. Kirche der Rheinprovinz gibt das "Kirchliche Amtsblatt" heraus.
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1866
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Das
hessen-homburgische Amt Meisenheim wird an das siegreiche Preußen
abgetreten.
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1872
(11.3.)
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Schulaufsichtsgesetz
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1874
(1.10)
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Einführung
der Zivilstandsregister in Preußen (in den nicht-besetzten frz. Gebieten)
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1876
(28.7.)
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Durch
königliche Verordnung erhalten die oberrheinischen Kirchengemeinden
das Recht, abwechselnd mit der Kirchenleitung ihre Pfarrstellen durch Gemeindewahl
zu besetzen (Kirchengemeindeordnung).
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1882
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Gründung
des Vereins für christliche Volksbildung in der Rheinprovinz und in
Westfalen in Bonn
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1886
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Gründung
des "Kirchlichen Monatsblatts" unter Pfarrer Ernst Kühn
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1887
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Gründung
des Evangelischen Bundes
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1888
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Auf
Anregung Kaiser Wilhelms II. und unter Protektorat von Kaiserin Auguste
Viktoria wird der Evangelisch-kirchliche Hilfsverein im Rheinland gegründet.
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1889
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Hugo
Reich gründet die Diakonieanstalten Bad Kreuznach in Sobernheim als
Zweites rheinisches Diakonissenmutterhaus, 1899 nach Kreuznach verlegt.
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1889
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Heinrich
Spitta gründet den Rheinischen Kirchengesangverein
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1893
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Das "Ev. Gesangbuch für Rheinland und Westfalen" erscheint bei W. Crüwell
in Dortmund.
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1893
(1.7.)
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Der
Vorstand der Provinzialsynode wird aufgestockt (Präses, zwei Geistliche,
zwei Älteste) und vertritt nun die Synode zwischen ihren Tagungen (Kirchengesetz).
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1895
(10.11.)
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Die
Preußische Generalsynode stimmt der Agende zu, deren Entwurf 1893
im Rheinland diskutiert wurde.
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1896
(18.4.)
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Eröffnung
des "Studienhauses" der Barmer "Vereinigung der Freunde des kirchlichen
Bekenntnisses"
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1898
(2.7.)
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Vereinheitlichung
der Pfarrbesoldung: Mindestjahresgehalt 1800 Mark, Höchstgehalt 4800
Mark.
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